Brigo
Brigo

2018

 

das war ein so ganz anderes Segeljahr!

Als ob wir.s geahnt hätten, in Deutschland gab es den Jahrhundertsommer.

Und wir unternahmen Fahrradreisen und Ausflüge in good old Germany und verbrannten uns den Pelz.

 

Den Jahresanfang verlebten wir in Vilamoura an Bord von BRIGO. Gleich im Januar dann der Ausflug in unsere geliebte Lagune von Faro: Ria Formosa.

Angenehme sommerliche Bedingungen, T-shirt-Wetter.

Weils so schön war, flogen wir Februar/März gleich wieder hin. Im mai, über unsere Geburtstage ebenfalls. Immer. Ria Formosa.

.... ja, endlich wieder unterwegs!

Nachdem wir BRIGO im Mai auf.s Trockene gestellt haben sind wir endlich am 5. September wieder nach Portugal geflogen. BRIGO bekam in einem 1 1/2 tägigen Kraftakt eine neue Antifoulingbemalung des Unterwasserschiffes sowie einen nagelneuen Propeller. BRIGO freute sich wohl, wir waren am Freitag schlag kaputt, als unser Schiffchen endlich wieder in seinem Element schwamm. Kleiner Ärger mit der Kühlwasserpumpe war bald behoben.

Am Samstag dann endlich Ablegen in unsere geliebte, wunderschöne Lagune bei Faro " Ria Formosa ". Hier brauchten wir noch einen ganzen Tag, um befreit sagen zu können: jetzt fängt der Urlaub an. Angenehmes Wetter mit viel Sonnenschein aber freundlichen 22 - 24 Grad Lufttemperatur

( 22 Grad Wasser ) tun ein Übriges.

Geplant Donnerstag wollen wir Richtung Spanien starten um schließlich Sevilla und Cadiz zu besuchen. Nach Sevilla kommt man über eine ca 50 SM lange Flußstrecke auf dem „Rio Guadalquivir“(der heißt wirklich so).

Der Fluß schlängelt sich durch ein Naturschutzgebiet und wir sitzen in der ersten Besichtigungsreihe: Reiher jeder Form, Störche, Flamingos, Löffler, Adler, Damwild, Wildschweine, Wildpferde.

 

Wir haben nun fast Sevilla erreicht, noch 10 Meilen auf dem Rio Guadalquivir und eine Schleuse.

 

Mit einer Zwischenstation sind wir von der Lagune Ria Formosa zur Flussmündung fast nur motort.

Der Guadalquivir ist anfangs gut 750 Meter breit, verengt sich langsam stromaufwärts auf 250 - 300 Meter. Die Strömung ist –gezeitenbedingt- enorm, kann toll schieben oder bremsen.

Das Wasser ist milchig-braun von Schwebstoffen, mit 26 Grad schön warm.

Wir erreichen Sevilla am Sonntag. Doch man läßt uns nicht hinein. Die Schleuse, angeblich alle 3 Stunden in Betrieb, arbeitet tatsächlich nur, wenn ein Frachtschiff kommt. das kann dauern.

Wir ankern frustriet im Fluß. Doch wie immer: es ist gut, wie es kommt. Mit dem Schlauchboot fahren wir am Montag bis zu einer kleinen Marina und nehmen dann ein Taxi in die faszinierende Stadt Sevilla.

Der Reichtum, der ausgebeuteten mittelamerikanischen Staaten wir hier sichtbar in Kombination mit den maurischen Einflüssen ein großartiges Stadtbild. Die Menschen sind unaufgeregt, die Touristenströme halten sich in Grenzen. Selbst Mitte September ist Sevilla mörderisch heiß und kaum ein Lüftchen weht.

 

Der Rio Guadalquivier hilft mit seiner starken Gezeitenströmung bei der Rückreise zur Küste. 

letztes Update :

 

23.10.2018

 

 

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