Brigo
Brigo

Lissabon

Wir ankern an der Einfahrt nach Lissabon, in der großen Bucht vor dem Hafen von Cascais. Hier sind wir nicht die Einzigen, herrlich, es gibt sooo viel zu sehen: Fischerboote fahren raus, ein ständiges Kommen und Gehen von Motor- und Segelbooten, dazwischen eine filigrane Foil-Motte. Das ist wahre Kunst!
Die 15 Meilen lange Fahrt bis zu unserem Hafen in Lissabon ist atemberaubend! Eine Stadt auf dem Wasserweg zu besuchen ist unglaublich spannend! Da erscheinen tolle Häuser in einzigartiger Lage, imposante Bauten, die Golden-Gate artige Brücke über den Tejo, genannt 25. April Brücke, über allem erhaben mit ausgebreiteten Armen die gewaltige Christusstatue. Weiterhin passieren wir den Anleger für die Kreuzfahrer mit der Seacloud 2, einige Sportboothäfen, den Handelshafen.
Unser Ziel ist die Marina Parque das Nacoes. Sie wurde wie auch das umliegende Gelände zur EXPO 1998 angelegt.
Von nun an erkunden wir die Stadt: per Hop-Bus, Straßenbahn, Linienbus, Zahnradbahn, zu Fuss.
Lissabon ist eine prickelnde, hinreißende Stadt, der friedliche, selbstverständliche Mischmasch unendlich vieler Nationen ist beispielhaft.
Alles läuft total entspannt, ob ein Straßenbahn Stau in den engen Gassen, verursacht durch parkendes Auto auf den Schienen, der freundliche Busfahrer wartet auf in letzter Minute herbeieilende Fahrgäste.....!
In dieser Stadt fühlen wir uns aufgrund ihrer Vielfältigkeit rundherum wohl. Die alten Gebäude, fantastisch hergerichtet, beispielhafte moderne Architektur, dazu hier und da noch ein Hauch Havanna, überall nostalgische Pavillons für Cafe und kleine Leckereien, nette Restaurants, machen ihren Charme aus.
Auffallend viele Jogger und Radfahrer begegnen uns allerorten.
Es gibt noch sooooo viel zu sehen! Wir kommen ganz sicher wieder.
Wehmütig, mit lahmen Füssen und Schlafdefizit verlassen wir unsere derzeitige Lieblingsstadt unter Segeln und lassen uns erstmal wieder kühlen Wind um die Nase wehen.
Auf dem Weg zum Cabo de Sao Vicente ankern wir an schaukeligen Plätzen, genießen das erfrischende Bad im Atlantik und tauchen erstmal wieder in unsere Bücher ab.
Glück im Unglück: bei Sines streikt Brigos Propeller, geht nicht mehr rückwärts. Das ist immer noch besser als nicht mehr vorwärts, da wir etliche Meilen motoren.
Das Cabo de Sao Vicente runden wir bei strahlendem Sonnenschein und leuchtendblauem Himmel, 5 Minuten später ist es im dichten Nebel verschwunden.
Nun liegen wir in der Marina Vilamoura, Brigos Hafen über den Winter. Perfekte Hilfe beim Anlegen seitens der Marina, ein zuverlässiger Kran, nun hat Brigo den Ersatzpropeller drauf und alles ist wieder gut.
Wir genießen das sommerliche Feeling, Strandbesuche und lernen nach und nach unseren "Zweitwohnsitz" kennen.

 

letztes Update :

 

23.10.2018

 

 

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