Brigo
Brigo

Kiel

 

Ein schöner Spaziergang führt uns an der Kiellinie entlang, vorbei an Parkanlagen und dem Schloss ins Zentrum. Aber oh Graus!!!! Hässlich ist noch untertrieben, nichts wirklich Einladendes zu entdecken. Einige Großbaustellen nach Abriss alter Häuser.
Da entschädigt uns zum Glück der neue Gosch nur wenige Schritte von unserem Hafen. Ebenso der Anblick wunderschöner Traditionssegler.
Die Kielerförde hat man von Gosch aus super unter Kontrolle, ein ständiges Kommen und Gehen.
Am nächsten Tag Regen satt. Da bleiben wir schön gemütlich an Bord!
Bis auf den abendlichen Gang zu Gosch, tröstet blendend über alles Graue hinweg.
Ingke und Volker haben uns am nächsten Morgen zum Frühstück eingeladen. Bei trockenem Wetter geniessen wir den Weg, vorbei an herrlichen alten Villen und durch Wald bis zu ihrem beeindruckenden Domizil im umgebauten Wasserturm, wirklich eine Augenweide von aussen wie von innen. Es ist ein sehr netter Vormittag.

 

Am nächsten Morgen ruft der Nordostsee-Kanal. Alle Schiffe in Holtenau müssen durch eine einzige Schleuse, nach 1,5 Stunden liegen wir dicht an dicht im Schleusenbecken. Unnötige Aufregung, alles klappt!
Entspannte Fahrt durch den Kanal mit einer Zwischenübernachtung.
Nach Verlassen der Schleuse in Brunsbüttel erwartet uns die Elbe. Gegen Wind und Strom kämpft sich Brigo nach Cuxhaven.
Im Amerikahafen gelingt es uns mit Hilfe eines wendigen Engländers Brigo in eine enge Lücke zu bugsieren.
Per Rad erkunden wir die Umgebung. Seit unserem letzten Besuch 2013 ist viel passiert. Aufmerksame Zeitgenossen weisen gern auf deutsche Vorschriften hin: hier ist Schiebeweg!
Wie verabredet treffen wir Helga und Horst zum Essen und Quatschen im Hafenrestaurant wie einst 2013. Ein sehr netter, lustiger Abend!
Langeoog erreichen wir am nächsten Abend bei Sonnenuntergang, sitzen bei Vollmond im Cockpit und geniessen Ruhe und reine Luft.
Per Rad erkunden wir die Wohlfühl-Insel bei Sonnenschein, der endlose, saubere Strand, die Meierei wie in alten Zeiten, Dünen, Wiesen mit Pferden bzw schottischen Rindern.....
Nach 3 Tagen weiter, Ankern vor Borkum, Blick auf die Fabriken und Kraftwerke von Emden....
An holländischen Inseln vorbei, hinter Schiermannikoog abbiegen nach Lauwersoog.


 

Dort durch die erste Schleuse auf die Staande Mastroute, ein Kanalsystem, das uns durch Schleusen und Brücken bis zum Ijsselmmeer bzw Amsterdam führt.
Vorbei an Wiesen und Feldern, malerischen Bauernhöfen, entzückenden Häusern führt es uns nach Dokkum, einem idyllischen Städtchen. Hier gibt es fast mehr Kanäle als Strassen, entsprechend mehr Schiffe als Autos. Einfach begeisternd

Wir verlassen Dokkum bei Sonnenschein, erfreuen uns weiterhin an herrlichster Landschaft, alles verläuft tsehr entspannt, Balsam für die Seele.
Leeuwarden taucht auf, scheint was Grösseres zu sein. Zunächst unspektakulär, dann begeisternd: Wasserstrassen mit beeindruckenden Hausbooten, bildschöne Häuser, Grünanlagen, in denen Jung und Alt sich wohlfühlen, vollbesetzte Restaurants entlang unserer Route. Während der Fahrt durch Leeuwarden werden für Sportboote mit Mast 10 Strassen- sowie 2 Eisenbahnbrücken geöffnet. Vom 1. Brückenwärter wird den'Bootsfahrern' jeweils an einer Angel ein Holzschuh runtergehalten für den Wegezoll, für die 12 Brücken insgesamt 7€ !
Auch am Stadtrand bestaunen wir die Unmengen an ansprechenden bis spektakulären Einfamilienhäusern entlang des Kanals bzw an neuangelegten Wasserstrassen.
Am Abend machen wir auf Höhe eines kleinen Dorfes fest:
Schafe blöken, Vögel piepen, das Schlagen der Kirchenuhr. Ansonsten absolute Ruhe.
Am nächsten Morgen entdecken wir am Dorfteich einen storchartigen Vogel: Löffler genannt, aufgrund seines löffelförmigen Schnabels.
Über den Prinses Margriet-Kanal gelangen wir bei starkem Regen und Gewitter auf das Sneekermeer. Soll sehr hübsch sein, mit vielen Inseln, Beginn einer Seenlandschaft. Für unsere Blicke ist vom alles Dunst verschluckt.
Wir ankern und machen es uns gemütlich.
Ein freundlicher Vormittag lässt uns die Weiterfahrt nach Lemmer genießen.  Brigo liegt im Hafen, wir erkunden den Ort. Nach den ruhigen Tagen tobt hier das Leben, sehen und gesehen werden heisst die Devise.
Das Ijsselmeer empfängt uns mit Nieselregen, die Idylle ist so nicht einmal mit Phantasie zu erkennen.
Es lädt nicht zum Bleiben ein.
Am nächsten Morgen oh Wunder-scheint die Sonne, strahlendblauer Himmel!
Das hebt die Laune mächtig, leider fehlt mal wieder anständiger Segelwind.
Amsterdam empfängt uns mit echtem Sommerwetter, kaum zu glauben, was soll man nur anziehen?!
Im Sixhaven bekommen wir wieder Erwarten einen Platz und sind happy.
Amsterdam ist immer wieder eine Reise wert, hier leben sage und schreibe 156 verschiedene Nationen, alles sehr friedlich. Toi toi toi!!!

 

 

letztes Update :

 

23.10.2018

 

 

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