Brigo
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Visby und Gotland

 

Starker Nebel begleitet uns an Gotlands Westküste, eine tolle Stimmung, als wären wir allein auf der Welt. Das soll Sommer sein? Kein Visby zu sehen…..

Doch dann: jede Menge Türme tauchen auf, eine großzügige Hafeneinfahrt erleichtert uns das Ankommen.

Die alte Hansestadt, umgeben von der mittelalterlichen Stadtmauer mit den unzähligen Wachtürmen ist ein Juwel! Mindestens 10 Kirchenruinen aus dem 12./13. Jahrhundert bereichern das Stadtbild, dazu kopfsteingepflasterte Gassen, wunderhübsches Fachwerk sowie stolze Kaufmannshäuser. Es wimmelt von einladenden Cafés, Restaurants und Kneipen.

Diesen Sommer ist mir so nach Pink zumute: angefangen mit einem Cap in Lübeck, stolpere ich im Pelle-Peterson-Laden über eine kurze, pinkfarbene Segelhose, nun ist das Glück perfekt. Und siehe da, es lockt sogar die Sonne wieder hervor!!!

Die Schweden nutzen die malerischen Kirchenruinen als Kaffeegarten, für Musikveranstaltungen, ja sogar geflutet im Winter zum Eislaufen.

Am nächsten Morgen haben wir einen illustren Nachbarn: den Kreuzfahrer National Geographic Orion mit immerhin 102 Gästen. Sie machen sich per Bus auf Erkundungstour, viele jedoch ganz sportlich mit den bordeigenen Fahrrädern.

Wir dagegen erkunden die Insel per Auto. Die leicht hügelige, bewaldete bzw. mit Feld und Wiese versehene Landschaft ist eine Wohltat für Auge und Seele. Unmengen von Kirchen sind über die Insel verteilt, der Pippi-Langstrumpf-Vergnügungspark liegt am Wegesrand ebenso wie ein kleines, verträumtes Fischerdorf, ein altes Klostergut mit Kirchenruine, genutzt für Theatervorstellungen, ein alter Dampflokbahnhof, ein Museumsdorf und die berühmten Raukars, bizarre, von Wind und Meer geformte Kalksteinfiguren an den Küsten.

Angefüllt mit wunderbaren Eindrücken erreichen wir kurz vor Sonnenuntergang den romantischen Spazierweg zwischen Stadtmauer und Strand und genießen die besondere Stimmung, schlüpfen durch das Love-Gate in den Botanischen Garten.

Ein Besuch im Supermarkt beendet diesen tollen Tag-Einkaufen ohne alles meilenweit schleppen zu müssen-das hat was!!!!

Bei wunderbarem Segelwind und Sonnenschein verlassen wir diese heimelige Stadt Richtung Öland. An der Nordspitze ankern wir in einer großen, waldumstandenen Bucht. Natur pur, auch im Wasser, unzählige kleine Quallen umgeben Brigo . Mal abgesehen von der sportlichen Wassertemperatur von 15-16 Grad laden sie nicht gerade zum Bade.

Enttäuscht verlassen wir am nächsten Tag den Ankerplatz: wieder ohne einen Elch gesehen zu haben.

Nächster Ankerplatz vor dem schwedischen Festland. Eine abenteuerliche Fahrt führt uns durch das Gewirr von kleinen und kleinsten Inseln hindurch, da braucht man schon mindestens 1 Adlerauge, sowie super Karten. Auch hier Quallen satt!!! Die Sonne meint es gut mit uns, wir lesen und genießen. Bei unserer Ankunft waren sage und schreibe 28 Grad!!! Und null Wind-kaum zu glauben! SOMMER!!!!!!

Die Rückkehr in den Kalmarsund gestaltet sich sehr schwierig, die Betonnung ist spärlich, im Gegenlicht ist die Farbe der Tonnen kaum zu unterscheiden, für den Käptn immer wieder eine besondere Herausforderung.

Auch hier wieder Sonne und kühler Wind, warm angezogen eine Wonne!

Kopfeinziehen unter der Ölandbrücke, obwohl eigentlich nicht nötig!

Und schon heisst es wieder: Alles bereitmachen für das Anlegemanöver in Kalmar!!!

Wieder geht ein herrlicher Segeltag zu Ende.

letztes Update :

 

23.10.2018

 

 

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