Brigo
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Auf geht.s:   Kurs Ost!

Brigo.s Krankheiten sind über den Winter ausgeheilt.

Bugstrahlruder, Wellenanlage, Logge ( von Raymarine: ziemlicher Mist, nicht zu empfehlen!! ) neues Dinghy, veränderte Davits. Natürlich auch neues Antifouling. Und:  Brigo hat eine Badeplattform und eine feste Seereling angeschweißt bekommen.

 

Erste Station unserer Ostlandexpedition ist wieder Warnemünde. Hier treffen wir Helga und Horst von der Ole Mökke wieder um am Sonnabend beim großen EM-Spiel die deutsche Mannschaft gegen Italien siegen zu sehen. Das hat sich vor 2 Jahren zur WM bereits bewährt.

Überraschend sind Katja und Wolf für einen Besuchstag nach Warnemünde gekommen, wir drücken gemeinsam die deutschen Daumen!

 

Die deutschen Fussballer haben das Elfmeter-Duell knapp für sich entschieden, welch ein Nervenkrimi.

Wölfchen und Katja haben uns einen überraschenden Kurzbesuch abgestattet und fehlende Haltebleche für die neue Davitkonstruktion mitgebracht-große Freude!

Nach sehr durchwachsenen, kühlen Tagen legen wir jetzt gen Stralsund ab:

Halbfinale-wir kommen!

Nach Rauschefahrt erreichen wir die prächtige Hansestadt Stralsund.

Hier ist enorm viel renoviert worden, tollste Häuserfassaden und Kirchen in Backsteingotik. Wir besuchen das großartige Oceaneum und das Meeresmuseum ; muss man gesehen haben!

Das deutsche Ausscheiden in der EM gegen Frankreich nicht unbedingt.

Nun müssen wir uns keine Gedanken mehr machen, wo wir das Endspiel wohl sehen könnten.

Zwischenzeitlich war Sturm über dem Strelasund und der Stadthafen überfüllt von Schutzsuchenden. Nun sind die Bedingungen wieder moderat, sodass wir mittags die Öffnung der Ziegelgrabenbrücke nutzen werden, um unseren Weg nach Polen fortzusetzen. Erstes Ziel: Leba - NEIN: zunächst Kolberg

Durch den Strelasund nach Osten

 

geht die Reise weiter. Die Öffnungen der Ziegelgrabenbrücke sind das Nadelöhr dabei. Mit flottem Wind überqueren wir den Greifswalder Bodden bis wir vor Peenemünde im Peenestrom ankern. Aus dicken Regenwolken pfeift der Wind dazu. Wir vertrödeln den ganzen nächsten Tag, erst am Sonntag starten wir gen Polen. Gewundenes Fahrwasser führt um Usedom herum in die freie Ostsee. Dann folgen 60 Meilen bis Kolberg. Leider ständig mit Motorunterstützung, der Wind ist nur noch mäßig stark.

Gegen 21 Uhr erreichen wir die Hafeneinfahrt. Die Hochhaus-Plattenarchitektur lässt Schlimmes ahnen. Doch: weit im Hafeninneren eine blitzneue, erstklassige Marina!

Der Ort war zum Kriegsende angabegemäß zu 90% zerstört. Weite Teile muten noch eher wie DDR an, doch Teile sind auch unter grossen Schwierigkeiten schön restauriert, besonders die Basilika. Aber der Strand ist DIE Attraktion. Feinstsandig mit viel Badebetrieb und den zugehörigen Restaurants, Bars , Strassenkünstlern und Kioskbetrieben. Das ist einen Besuch wert!

Stolpmünde (Ustka)

Eine weitere Motorbootfahrt bringt uns nach Stolpmünde; schöner Sonnenschein, dafür wenig Wind. Dieser Badeort wirkt viel gemütlicher und heimeliger mit seinen kleinen Häusern an baumbestandenen Strassen. Der Ferienbetrieb läuft auf vollen Touren am Strand und auf dem Wasser. Stimmungsvolle Ausfahrten mit Speedbooten, authentischen Piratenschiffen oder die große Ostseerundfahrt in einer Stunde. Kinder wie Eltern freut.s und der Zloty rollt.

Leba

 

In Erinnerung bleibt:

- durchwachte Sturmnacht im Hafen! Ernormer Schwell lässt BRIGO schwer arbeiten, zerreisst 2 dicke Festmacher

- die riesige Wanderdüne. Vom ständigen Westwind getrieben, legt sie jährlich "mehrere Meter" nach Osten zurück und begräbt alles, was im Wege steht

- herrlicher, lichter Küstenwald mit Moos und Farn

Wladyslawowo/Großendorf

 

In diesem schwer auszusprechenden Ort regiert noch die sozialistische Plattenbau-Romantik. Einzig der große und auch bei unserer starkwindigen Einfahrt sichere Hafen sind Argumente. Und, Wladyslawowo liegt am Fuße der Halbinsel Hel. Dieses 35 KM lange und teils nur 200 Meter breite Naturwunder radeln wir bis Jastarnia ab. Die Danziger Bucht ist hier ganz flach, ein Paradies für Surfer und solche, die es werden wollen. Die Ostseeseite ist ein einziger Sandstrand. Die Ortschaften sind spärlich verteilt, sodass trotz des starken Urlauberstromes genug Platz für alle Besucher bleibt.  

Hel

 

Der beliebte Badeort am Südostende der gleichnamigen Halbinsel wird täglich von hunderten von Badegästen per Fahrgastschiff besucht. Die weiten Strände, unzählige Restaurants und Futterstände, der einarmige Animateurpirat für abenteuerliche Schiffsausflugsfahrten, Räucherfisch und das Robbenaquarium, Seepromenade und ansehnliche Häuser sind einen Besuch wert. Die umgebende Heidelandschaft mit lichten Wäldern bietet Abwechselung zum Strandleben.

letztes Update :

 

23.10.2018

 

 

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