Brigo
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Kurs Heimat!

 

Wir verlassen Kopenhagen und nehmen direkten Kurs nach Schwartau. Ohne Bugstrahlruder trau ich mich nicht mehr in enge Häfen. Wir verdösen 2 schöne Tage in der schönen Falsterbo Bucht s-lich Malmö, und erreichen über Klintholm (Mön) und Gedser

am Freitag Abend, 11.9., wieder Travemünde. 3 Nächte ankern wir noch auf der idyllischen Trave, bevor am Montag, 14.9., der Törn in unserer Nord-Ost-Marina endet.

Kopenhagen

 

Bille kommt heute, Mittwoch, mit der Bahn aus Deutschland angereist. Endlich hat sie die Folgen der Gehirnerschütterung von vor 5 Wochen überstanden.

Kopenhagen ist immer wieder eine Reise wert! Zwar fällt das Bugstrahlruder im ungeeignetsten Moment aus, im engen Christianshaven beim Anlegen mit Seitenwind und Kanal-Sightseeing-Booten. Leider wird sich später ein gravierender Schaden daran herausstellen, mit Bordmitteln nicht zu reparieren, soon Mist!

Aber die Stadt Kopenhagen gefällt uns wieder gut. Im Christianshafen liegt man mitten in der Stadt. Das gelassene Treiben der freundlichen Dänen, das gelungene Nebeneinander von historischer und moderner Architektur, einladende Strassencafes und Restaurants. Bei schönem Wetter geniessen wir die Zeit!

Nach Süden, nach Kopenhagen

 

Über Varberg/Schweden komme ich nach Helsingör/Dänemark in zwei langen Schlägen.

Nun bleibt nur noch ein Katzensprung bis Kopenhagen, wo Bille endlich wieder zusteigen wird, schon morgen, 2.9.  Dann ist die Mannschaft wieder komplett.

Im Hafen Helsingör hab ich einen echten Waschtag. Wäsche von 6 Wochen wartet auf den Weißen Riesen. Dann bleibt noch Zeit für einen Stadtbummel. Alles beherrscht die Festung Kronborg, dort, wo Hamlet einst sein Unwesen trieb.

Rückmarsch nach Deutschland beginnt

 

Am Samstag verlasse ich fluchtartig den Gästeanleger. Für eine Veranstaltung soll der gesamte Anleger bis Nachmittag geräumt werden, doch der Trubel war schon in vollem Gange.

Mit Motorhilfe arbeite ich mich in 2 Tagen bis zum Rekefjord ( bei Lista ) vor. Nach 3 Tagen Wartens, endlich SW bis W Winde bis 6. Nutze die seltene Chance und segele in 25 Std bis Skagen. Ein toller Ritt, BRIGO liebt flotten Wind. Auf meinem weiteren Weg nach Kopenhagen lege ich heute, Sonntag, einen Ruhetag in Varberg/Schweden ein, 40 Meilen S-lich Göteborg.

Am Mittwoch kommt Bille nach Kopenhagen. Es geht ihr endlich wieder besser! Sie segelt mit nach Schwartau. Bei passendem Wetter, sicher mit einigen kleinen Umwegen.

 

einige Impressionen aus Stavanger

Ausflüge zum Kjerag-Felsen und ...

.... zum Folgefongletscher ( mit dem Auto)

Preikestolen

 

Mit Fähre und Bus komme ich zum Ausgangspunkt der 1 ½ - 2 stündigen Wanderung von 4000 Längen- und 334 Höhenmetern über grob angelegte Granitsteinwege und Bohlenstrecken über Moor. Bei Sonnenschein und starkem Wind erreiche ich den einzigartigen Felsen, 604 Meter hoch über dem Lysefjord. Ganz mutige lassen sich auf dem Rand sitzend ablichten, mir genügt ein Blick aus sicherem Abstand in die schindelerregende Tiefe oder weit über Fjord und atemberaubende Bergwelt. Zum Glück bin ich gleich mit der frühest möglichen Fähre gefahren. Später sind Völkerscharen unterwegs.

Die schweißtreibende Tour lohnt sich!

Übrigens: Preikestolen heisst übersetzt „Predigtstuhl“ oder Kanzel.

Hardangerfjord

 

Endlich brummt Brigos Herz wieder! Bei strahlendstem, windstillem Wetter ablegen.

Nach 2 Tagen erreiche ich den Maurangerfjord, einen Seitenarm des Hardanger. Entlang angeblich 1000 Meter hoher Felswände fahr ich bis zum Ende. Heftige Fallböen werden BRIGO bis zum kommenden Morgen schütteln. Zunächst ganz schnell Mini, das Beiboot zu Wasser. Es ruft eine Wanderung zu Gletscherzunge Bondhusbreen, einem Seitenarm des Folgefonngletschers. Das geht nur heute, morgen wird schon wieder alles regenverhangen sein. Die anstrengende Tour, anfangs noch Schotterweg, später über Stock und Stein, rauf und runter, hat sich jedenfalls gelohnt, auch wenn ich aus Zeitmangel nicht mehr ganz bis ans Eis heran gekommen bin.  Vor 200 Jahren war die Gletscherzunge 1000 länger. Da wurden Eisblöcke abgeschlagen, auf dem Rücken ins Tal geschleppt und nach Europa als Kühleis verschifft.

Vom Regen hab ich nun endgültig die Nase voll. Auf altem Kurs geht.s zurück nach Stavanger.

letztes Update :

 

23.10.2018

 

 

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