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Sao Jorge

 

Die Minimarina von Velas, Sao Jorge,  voll,also ankern wir 2 Nächte davor, geniessen die Ruhe, baden, lesen…..

Am 2. Morgen bietet uns der freundlichste aller Hafenmeister einen freigewordenen Platz an. Die kleine Inselhauptstadt strahlt Ruhe und Gemütlichkeit aus . Hier bekommt man alles, was das Herz begehrt.

Mit dem Auto erkunden wir die Insel. Idyllische Strassen bzw Wege führen durch malerische Orte, vorbei an saftigen Wiesen, auch hier voller glücklichster Kühe. Die endlosen Hortensienhecken, die Strassen, Wege und Weiden säumen stehen in voller Blüte. Ein Anblick, der wohl niemals langweilig wird !

Eine Wanderung führt uns aus 700m Höhe hinunter zum Meer und wieder zurück, die nächste entlang eines Höhenwegs über den mit 1050m höchsten Berg sowie seine Nachbarn. Sonne und Wolken lösen sich ab, entlocken uns immer wieder Ahs und Ohs! Unterwegs bieten sich uns Einblicke in Vulkankrater, teils üppig begrünt, teils Bergseen. Wir sind nahezu allein auf weiter Flur.

Die Wiesen bestehen aus allem, was sich Kuh so erträumt: Farne, Klee, Löwenzahn, Sumpfdotterblumen, Wiesenschaumkraut, Kräuter….       Eine unendliche Vielfalt!!!

Velas besitzt ein herrliches Naturschwimmbad. Es besteht aus Lavagestein und ist eine Freude für Jung und Alt.

An unserem letzten Abend findet in der Marina  eine Steg-Party statt. Ein herrlicher, unvergesslicher Abend. Crews von 20 Schiffen aus 6 verschiedenen Ländern, Spass ohne Ende.

Nun nochmals zurück nach Horta, Wölfchen besucht uns für ein paar Tage. Unsere "Whalewatcher" freuen sich riesig über unsere unerwartete Rückkehr. Gleich am nächsten Morgen machen wir nochmals eine Tour mit ihnen: 6 Pottwale plus ein Baby, dazu viele Delfine. Wir können unser Glück kaum fassen, sehen wir doch diverse Male die Fluken der Wale und es gelingen mehrere gute Fotos davon.

Auch Wölfchen besteigt den Pico, während wir die gleichnamige Insel per Auto erkunden.

 

 

Braunschweiger Wurst!!!

Wie haben wir die vermisst. Wölfchen hat uns mit Mettwurst, Schinken und Leberwurst von Goethe überrascht. Nun schwelgen wir täglich im Wurstrausch.

Graciosa

 

Unser nächster Besuch gilt Graciosa.

Die kleine, friedliche Insel lebt von Landwirtschaft, Viehzucht und Milchproduktion. Alles wirkt eine Spur ärmlicher, verglichen mit den bisherigen Inseln. Auch die üppigen, saftigen Weiden sowie die atemberaubenden Hortensienhecken vermissen wir. Die Häuser sind weniger farbenfroh und in schlechterem Zustand.

Wir ankern vor dem Hauptort Praia ( fast jede Insel hat einen Ort namens Praia ).

Ein paar Windmühlen sind wunderbar hergerichtet, beleben mit ihren roten Hauben das Bild.

Zu Fuss machen wir uns auf den Weg zur Caldeira, dem Vulkankrater mit 1600m Durchmesser und 350m Tiefe. Das Kraterinnere ist parkartig bewachsen, ein einladendes Ziel fürs Picknick. Am Ende der Caldeira besuchen wir die Furna Do Enxofre. Über eine in den Fels des Berges gebaute Wendeltreppe gelangen wir in eine vulkanische Höhle von 80m Höhe, mit unterirdischem See von 130m Durchmesser und 100m Tiefe. In einer Ecke blubbert aus dem heissen Matsch stinkender Schwefeldampf. Sehr beeindruckend.

Am nächsten Tag das Ereignis schlechthin: Bullfighting oder Strassenstierkampf für Jedermann!

Die gesamte Inselbevölkerung hat sich auf der Haupstrasse von Praia versammelt: sämtliche Fenster, Balkone und Mauern sind besetzt von Zuschauern. Nach einem Böllerschuss erscheint der erste Stier, mit Mühe von vier starken Männern an einem langen Strick gehalten. Als Mutprobe versuchen sich junge Männer als Torero. Bei dieser traditionellen Veranstaltung kommt der Stier mit dem Leben davon, es geht eher den Toreros an den Kragen.

Am nächsten Morgen segeln wir weiter nach Terceira, unserer 6. und letzten Azoreninsel.

letztes Update :

 

23.10.2018

 

 

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